Zehn bis Fünfzehn Stunden sitzt ein Erwachsener in Deutschland durchschnittlich pro Tag.

Der Durchschnittseuropäer bewegt sich heute nur noch 500 Meter am Tag.

Meist merken wir gar nicht mehr wie wenig wir uns bewegen. Zählen wir einmal die Stunden zusammen, die wir am Tag sitzen, kommen wir schnell auf 13 Stunden.

Unser Körper ist aber für Bewegung gemacht. Unsere Vorfahren liefen täglich 30 Kilometer.

Mangelnde Bewegung hat weitreichende Folgen für unsere Gesundheit. Laut einer 2010 durchgeführten britischen Studie steigt das Sterberisiko innerhalb von 20 Jahren um 56 Prozent, wenn man sich wenig bewegt.

Auch wenn wir nicht gleich so dramatisch denken, sollten wir die Folgen unseres sitzenden Lebens nicht unterschätzen.

Bewegungsmangel gilt als eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit.

Sitzend pro Tag

Folgen des Bewegungsmangels

Die wenigsten von uns wissen, welche vielfältigen Auswirkungen langes Sitzen auf unsere Gesundheit hat. Ein Grund liegt darin, dass sie sich erst mit der Zeit zeigen.

Dass unsere Rückenschmerzen auf unsere Bewegungslosigkeit zurückzuführen sind, ahnen wir meistens noch. Dass zu langes Sitzen aber auch zu Verdauungsproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann, ist uns meistens nicht bewusst.

Unser Lieblingscredo „Ich mach dann etwas, wenn mich etwas zwickt“ hilft uns nicht weiter, denn einige Auswirkungen lassen sich dann nur noch schwer oder gar nicht mehr korrigieren.

Wir müssen bereits heute aktiv werden und mehr Bewegung in unseren Tag einbauen. Ein erster Schritt ist, uns mögliche Folgen bewusst zu machen:

Folgen Bewegungsmangel

Ein Experiment mit ungewissem Ausgang

Bewegungsmangel ist ein relativ junges Phänomen. Erst durch Computer und Internet hat die Bewegung in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren rapide abgenommen. Heute lässt sich alles im Sitzen erledigen.

Auch Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger. Die Folgen machen sich deshalb immer früher bemerkbar. Bereits 20-Jährige klagen heute über Rückenschmerzen und selbst von Osteoporose, ursprünglich eine Krankheit, die erst im Alter auftritt, sind manche Kinder bereits betroffen.

Die heutige Arbeitswelt bringt es mit sich, dass wir viel Zeit am Schreibtisch vor dem Bildschirm verbringen. Angesichts der bereits heute sichtbaren Auswirkungen, können wir uns leicht ausmalen, dass vierzig bis fünfzig Jahre bewegungsarme, sitzende Bildschirmarbeit nicht spurlos an uns vorübergehen.

Wir sind Teil eines Experiments mit ungewissem Ausgang. Doch bereits jetzt ist abzusehen, Bewegungsmangel ist eine Zeitbombe.

Die gute Nachricht: Wir selbst können etwas dagegen tun.

Laut einer schwedischen Studie, reicht Sport in der Freizeit nicht aus, die negativen Folgen langen Sitzens zu kompensieren. Bewegung muss daher ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags werden.

Bereits mit kleinen, einfachen Maßnahmen kann man viel erreichen.


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